Mit dem Tra­bant auf Safa­ri

Geschich­te erfah­ren in Mit­tel­deutsch­land

So macht Geschich­te Spaß: Das Fahr­ge­fühl der Auto-Nati­on DDR lässt sich jetzt live nach­emp­fin­den. Ossis, die noch ein­mal ihren Tra­bi steu­ern wol­len, aber auch Wes­sis, die zum ers­ten Mal in Kon­takt mit der berühmt-berüch­tig­ten Renn­pap­pe aus Zwi­ckau kom­men möch­ten, kön­nen dies bei einer “Tra­bi-Safa­ri” durch die Mit­te Deutsch­lands aus­gie­big tun.
Beson­ders für Neu­ein­stei­ger wich­tig ist die Ein­wei­sung in die Beson­der­hei­ten des leicht­ge­wich­ti­gen Zwei­tak­ters, der sei­nem Fah­rer die Arbeit am Steu­er und an der Revol­ver­schal­tung nicht immer leicht macht. Danach geht es mit bis zu 30 Tra­bants in allen klas­si­schen Far­ben auf eine Tour, die der Ver­an­stal­ter Event & Tou­ring* immer wie­der neu zusam­men­stellt.

*Gesell­schaf­ter der Tra­bi Safa­ri Ber­lin

Vor­bei an Sehens­wür­dig­kei­ten und land­schaft­li­chen Schön­hei­ten führt die Stre­cke; zwi­schen durch sind Geschick­lich­keits- und Wer­tungs­prü­fun­gen zu absol­vie­ren. Im Zen­trum aber steht das unver­gleich­li­che Zwei­takt-Fahr­ge­fühl: So man­cher limou­si­nen­ver­wöhn­te Wes­si hat schon gestaunt, wie schnell 80 Sachen im legen­dä­ren “601” sein kön­nen. Fort­ge­schrit­te­ne Tra­bant­fans kön­nen aber auch gleich das “Tra­bi-Abi” anstre­ben. Dabei gilt es, vor der ein­drucks­vol­len Kulis­se drei­er rie­si­ger Braun­koh­le­bag­ger in “Fer­ro­po­lis”, einer zur Kul­tur- und Frei­zeit­land­schaft umge­stal­te­ten ehe­ma­li­gen Tage­bau­flä­che, einen Geschick­lich­keits­par­cours mög­lichst feh­ler­frei zu absol­vie­ren.